Freiwillig Gutes Tun – Hilfe für Datcha Atikpayé: Bau eines Basisgesundheitszentrums in Togo

Gemeinsam Gesundheit ermöglichen

In der Gemeinde Datcha Atikpayé in Togo soll ein Basisgesundheitszentrum errichtet werden, um der Bevölkerung einen grundlegenden Zugang zu medizinischer Versorgung zu ermöglichen. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung vor Ort und schafft nachhaltige Perspektiven für die Menschen in der Region.

In vielen ländlichen Regionen Togos ist medizinische Versorgung ein unerreichbarer Luxus. Familien müssen oft kilometerweit zu Fuß gehen, um überhaupt Hilfe zu finden – Hilfe, die häufig zu spät kommt. Krankheiten, die andernorts leicht behandelbar wären, werden hier zur lebensbedrohlichen Gefahr. Besonders betroffen sind Kinder, Mütter und ältere Menschen.

Datcha Atikpayé bzw. Datcha Atikpayi ist eine kleine Ortschaft etwa 7 km von Gléi entfernt. Gemeinsam mit den umliegenden Dörfern leben hier schätzungsweise 400.000 bis 500.000 Menschen mit nur eingeschränktem Zugang zu medizinischer Versorgung. Geografische Informationen

  • Land: Togo (Westafrika)
  • Region: Plateaux
  • Nähe: nordöstlich von Atakpamé
  • Breitengrad: 7.319° N
  • Längengrad: 1.086° E
  • Karte: Standort anzeige
    Datcha ist ein Dorf in der Plateaux-Region, etwa 150 km nördlich von Lomé. Atikpayé bzw. Atikpayi ist eine kleinere Ortschaft innerhalb dieses Gebiets. Die Gegend ist ländlich geprägt (Savanne, Landwirtschaft). Datcha Atikpayé bzw. Datcha Atikpayi liegt im Zentrum von Togo, etwas südlich der Mitte des Landes, in einer hügeligen und landwirtschaftlich genutzten Region.

Projektziel

Bau eines kleinen Gesundheitszentrums zur Sicherstellung de primären Gesundheitsversorgung in Datcha Atikpayé.

  • 5–15 Behandlungsplätze
  • Kleine Geburtsstation
  • Basislabor (Malaria-, Blut- und Schnelltests)
  • Impf- und Behandlungsraum
  • Gesundheitsaufklärung und Prävention

Nachhaltiges Bauen mit Lehm

Das Gesundheitszentrum soll soweit wie möglich mit lokalen Materialien und in Lehmbauweise errichtet werden.
Dadurch entstehen nicht nur geringere Baukosten, sondern auch ökologische Vorteile:

  • Natürliche Kühlung der Innenräume
  • Geringer Energieverbrauch
  • Niedrige CO₂-Belastung
  • Nutzung regional verfügbarer Baustoffe
  • Förderung lokaler Handwerkskompetenz

Das Projekt soll zeigen, dass traditionelle Lehmbaukunst und moderne Nachhaltigkeitsstandards erfolgreich kombiniert werden können.

Warum dieses Projekt wichtig ist

  • Mangel an medizinischer Infrastruktur
  • Kein ausreichender Zugang zu Gesundheitsversorgung
  • Besondere Gefährdung von Kindern, Schwangeren und älteren Menschen
  • Versorgung mehrerer tausend Menschen in der Region
  • Langfristige Verbesserung der Lebensqualität

Die Mitarbeit an diesem Projekt bietet dir die Möglichkeit, deine fachlichen und persönlichen Interessen in den Bereichen Lehm, internationale Freiwilligenarbeit und Gesundheit mit einem geeigneten Thema für die Masterarbeit sowie mit ehrenamtlichem Engagement zu verknüpfen und weiter zu vertiefen.

Mitmachen & Unterstützen

Für die Umsetzung des Projekts suchen wir engagierte Menschen, Organisationen und Unternehmen.

  • PR- & Fundraising-Manager:innen
  • Projektleiter:innen
  • Mithelfer:innen und Freiwillige
  • Architekturstudent:innen
  • Life-Science-Student:innen
  • Interessierte an Lehmbau und nachhaltigem Bauen
  • Themen für Bachelor- und Masterarbeiten

Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie dabei, eine medizinische Grundversorgung dort aufzubauen, wo sie dringend benötigt wird. Jeder Beitrag trägt dazu bei, Gesundheit, Sicherheit und Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Freiwilliges Engagement mit Mehrwert

Freiwilliges Engagement bietet insbesondere Studierenden eine hervorragende Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Gleichzeitig werden wichtige soziale und interkulturelle Kompetenzen (Soft Skills) entwickelt, die sowohl persönlich als auch beruflich von großem Nutzen sind.

Ein solches Engagement ermöglicht:

Praxiserfahrung in einem internationalen Projektumfeld Stärkung von Teamfähigkeit, Kommunikation und Verantwortungsbewusstsein Erwerb interkultureller Kompetenzen Aktive Mitgestaltung eines nachhaltigen Entwicklungsprojekts Wertvolle Ergänzung des persönlichen und beruflichen Lebenslaufs.
Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass Gesundheit kein Privileg bleibt, sondern ein Grundrecht für alle Menschen wird.

Weiterführende Informationen

Kontakt

IOG Austria – Regionalgruppe Wien
Website: www.iog-austria.at

Knowledge for Development Without Borders
Website: knowledgefordevelopmentwithoutborders.org/

Nähere Informationen zur freiwilligen/ehrenamtlichen Mitarbeit:

Auf oesterreich.gv.at