Informationsseite über freiwilliges Engagement von Knowledge for Development Without Borders

Unsere Plattform schlägt die Brücke zwischen engagierten Menschen – von Studierenden bis hin zu Fachkräften – und innovativen Freiwilligenprojekten. Dabei verbinden wir lokale Partner in Österreich, der Schweiz und der EU mit globalen, zukunftsorientierten Netzwerken und innovativen Entwicklungsprojekten.

Freiwillig engagieren – weltweit etwas bewegen.
Informationen über Möglichkeiten des freiwilligen Engagements im Ausland – neben dem Studium, neben der Arbeit oder darüber hinaus. Gemeinsam für nachhaltige Entwicklung, internationalen Wissenstransfer und eine bessere Zukunft.
Wir vernetzen Studierende, Unternehmen, Fachkräfte und gemeinnützige Organisationen sowie lokale und internationale Partner mit Volunteering-Projekten in Österreich und zukunftsweisenden Initiativen weltweit.

Warum soll ich mich engagieren?

Engagement verbindet Wissen mit Wirkung. Wer sich freiwillig einbringt, stärkt die Gesellschaft, sammelt wertvolle Erfahrungen und gestaltet nachhaltige Entwicklung aktiv mit.

Dein Engagement macht einen Unterschied

Wir möchten mehr Studierende und Menschen in Österreich dafür begeistern, sich freiwillig zu engagieren – mit Freude, eigenen Ideen und einem klaren Blick auf die Zukunft.

Ehrenamtliches Engagement ist für unsere Gesellschaft unverzichtbar. Es schafft Verbindung, Verantwortung und konkrete Möglichkeiten, etwas zu bewegen.

Was bringt freiwilliges Engagement?

01 Gutes bewirken

Setze deine Zeit und deine Fähigkeiten dort ein, wo sie gebraucht werden – für Menschen, Gemeinschaft und eine nachhaltige Zukunft.

02 Praxis erleben

Bringe dein Studium von der Theorie in die Praxis und sammle Erfahrungen, die fachlich und persönlich weiterhelfen.

03 Menschen verbinden

Lerne neue Menschen, Perspektiven und Kulturen kennen und werde Teil einer engagierten Gemeinschaft.

Wir verbinden Talente, Unternehmen und Organisationen mit sinnstiftendem Engagement: Regional verankert in Österreich, global vernetzt durch innovative internationale Projekte.

Wo kannst du dich engagieren?

Engagement ist vielfältig. Entscheidend ist, was zu deinen Interessen, Kompetenzen und zeitlichen Möglichkeiten passt.

Digitalisierung | Klimaschutz | Gesellschaft | Ehrenamt | SDGs | Kultur | Lernen & Bildung | Nachhaltige Entwicklung | Entwicklungszusammenarbeit.
WISSEN TEILEN. GRENZEN ÜBERWINDEN. ZUKUNFT GESTALTEN.

WISSEN TEILEN. GRENZEN ÜBERWINDEN. ZUKUNFT GESTALTEN.

Engagement neben dem Studium

Du möchtest dich engagieren und gleichzeitig etwas bewirken?
Mit Knowledge for Development Without Borders kannst du dich aktiv an internationalen Bildungs- und Entwicklungsprojekten beteiligen und dein Wissen, deine Fähigkeiten und deine Zeit sinnvoll einsetzen.

Dein Engagement kann dabei über die Mitarbeit hinausgehen: Unterstütze Projekte durch persönliche Initiative, Projektpartnerschaften, Fundraising oder die Vermittlung von Fördermöglichkeiten. Gemeinsam können wir nachhaltige Projekte entwickeln, Wissen teilen, Grenzen überwinden und Zukunft gestalten.

Jede Unterstützung zählt – auch dein Beitrag kann einen Unterschied machen.

Warum soll ich mich engagieren?

Das Projekt Warum soll ich mich engagieren? ↓ an der TU Wien motiviert Studierende, sich freiwillig zu engagieren, um sich mit der Welt auseinanderzusetzen, neue Perspektiven zu gewinnen und Austausch zu ermöglichen. Das freiwillige Engagement an der TU Wien unterstützt nicht nur Forschung, Studium und Lehre, sondern auch den Erhalt und Ausbau der Forschungs- und Gebäudeinfrastruktur. Es stärkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Universität und sichert höchste wissenschaftliche Standards sowie interdisziplinäre Kooperationen.

Durch das freiwillige Engagement können Studierende, Unternehmen oder Privatpersonen aktiv zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen wie Klimawandel, Digitalisierung, Mobilität und Künstlicher Intelligenz beitragen und damit nachhaltigen Nutzen für zukünftige Generationen schaffen.

Das Projekt verbindet Theorie und Praxis und fokussiert sich auf die Freiwilligenarbeit und die technische Entwicklungszusammenarbeit.

Warum ist mehr freiwilliges und ehrenamtliches Engagement an der TU Wien so wichtig?

Von der Theorie zur Praxis

Freiwilliges Engagement kann eine wertvolle Brücke zwischen Studium und gesellschaftlicher Praxis sein – etwa bei Projekten zu nachhaltiger Entwicklung, Bildung, Digitalisierung oder Klimaschutz.
Im Rahmen des Knowledge for development without Borders freiwilligen Engagements im Ausland werden derzeit folgende nachhaltige Entwicklungsprojekte vorbereitet und umgesetzt

1. Aufbau eines Nachhaltigkeitszentrums in Davie

Nachhaltigkeitszentrum Davié (Togo), eine Plattform für Bildung, Freiwilligenarbeit, Forschung, Market Exploration, Innovation und nachhaltige Entwicklung

Für den Aufbau eines ganzheitlichen Nachhaltigkeitszentrums ↓ in Davié wurden die grundlegenden Vorarbeiten bereits erfolgreich durchgeführt. Dazu zählen die fachliche Recherche, die architektonische Planung sowie die Entwicklung eines bedarfsgerechten Angebots- und Nutzungskonzepts.
Mit dem Abschluss der Vorbereitungs- und Planungsphase steht nun der nächste entscheidende Schritt bevor: die Umsetzung des Projekts vor Ort.

Hierfür werden aktuell engagierte Kooperations-, Förder- und Finanzierungspartner in Österreich, in der Schweiz und EU gesucht, die gemeinsam mit uns nachhaltige Strukturen schaffen und langfristige Entwicklungsperspektiven ermöglichen möchten.

Die Planung und das Design des Zentrumen wurden im Rahmen zweier engagierten Diplomarbeiten an der Technischen Universität Wien entwickelt.

Engagierte Diplomarbeiten

Wissenschaftliche Arbeiten (Technische Universität Wien)

  1. Anna Schön (2025).
    Tradition und Technologie unter einem Dach – Ein Nachhaltigkeitszentrum in Davié, Togo.
    Diplomarbeit, Technische Universität Wien.
    reposiTUm – TU Wien.
    DOI: 10.34726/hss.2025.129496
    https://doi.org/10.34726/hss.2025.129496
    Direkter Eintrag:
    https://repositum.tuwien.at/handle/20.500.12708/223121
  2. Anika Krenn (2025).
    Klimagerechtes Bauen in Westafrika – Eine Untersuchung am Beispiel eines Nachhaltigkeitszentrums in Davié, Togo.
    Diplomarbeit, Technische Universität Wien.
    reposiTUm – TU Wien.
    DOI: 10.34726/hss.2025.130262
    https://doi.org/10.34726/hss.2025.130262
    Direkter Eintrag:
    https://repositum.tuwien.at/handle/20.500.12708/222414

Verwendung der Fördermittel – Nachhaltigkeitszentrum in Davié

Im Rahmen des freiwilligen Engagements der Studierenden und der Umsetzung des Nachhaltigkeitszentrums in Davié werden die beantragten Fördermittel gezielt für die praktische Realisierung und den nachhaltigen Betrieb des Projekts eingesetzt.

Die finanzielle Unterstützung wird insbesondere für folgende Bereiche benötigt :

Anschaffung von Baumaterialien und notwendigen Arbeitsmaterialien für die Errichtung und Ausstattung des Nachhaltigkeitszentrums Lokale Arbeitskräfte und Fachpersonal, um die Umsetzung vor Ort zu ermöglichen und gleichzeitig Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeiten für Menschen aus der Region zu schaffen
Ausstattung und Einrichtung des Zentrums, einschließlich notwendiger Arbeits-, Bildungs- und Schulungsmaterialien
Transport und Logistik, insbesondere für die Beschaffung und den Transport von Materialien und Ausstattungsgegenständen
Umsetzung nachhaltiger und ressourcenschonender Lösungen, beispielsweise im Bereich Energieversorgung, Wasser, Abfallmanagement und ökologisches Bauen
Durchführung von Bildungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen, um Wissen über Nachhaltigkeit weiterzugeben und die lokale Bevölkerung aktiv einzubeziehen
Projektbezogene organisatorische und technische Aufwendungen, die für eine professionelle und langfristig erfolgreiche Umsetzung erforderlich sind
Die Förderung trägt damit nicht nur zur Finanzierung der baulichen Umsetzung bei, sondern schafft die Grundlage für ein langfristig wirksames, lokal verankertes Entwicklungsprojekt.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Einbindung lokaler Arbeitskräfte und Ressourcen. Dadurch bleibt ein möglichst großer Teil der Wertschöpfung vor Ort und die lokale Bevölkerung wird aktiv in die Umsetzung einbezogen.

Mit der finanziellen Unterstützung wird somit nicht lediglich eine Infrastruktur errichtet, sondern ein Ort geschaffen, an dem Wissen vermittelt, nachhaltige Lösungen praktisch umgesetzt und langfristige Entwicklungsperspektiven eröffnet werden.

Nachhaltigkeit und langfristige Wirkung

Viele internationale Projekte scheitern langfristig nicht an der Qualität der Idee oder der Planung, sondern an fehlender Organisation, unklaren Verantwortlichkeiten und mangelnden Strukturen vor Ort. Genau aus diesen Erfahrungen möchten wir lernen und unser Vorhaben bewusst anders aufbauen.

Unser Ziel ist daher nicht, lediglich ein Gebäude zu errichten. Wir wollen eine langfristig tragfähige Struktur schaffen, die von den Menschen vor Ort getragen wird, dauerhaft genutzt werden kann und einen konkreten Beitrag zu Ausbildung, Gesundheit und lokaler Entwicklung leistet.

Ein zentraler Baustein dafür ist die geplante gemeinsame Nutzung des Ausbildungszentrums mit AED-IFAD Togo [https://aed-ifad.tg/]. Damit besteht bereits vor Fertigstellung eine konkrete Nutzungsperspektive und ein institutioneller Partner für den späteren Betrieb. Das Zentrum wird somit nicht als isoliertes Bauprojekt verstanden, sondern als Bestandteil einer bestehenden lokalen Struktur und eines bereits laufenden Ausbildungs- und Entwicklungsprozesses.

Genau darin sehen wir eine besondere Stärke des Vorhabens: Wir verbinden architektonische und akademische Expertise mit lokaler Verankerung, konkreten Nutzungspartnern und einer langfristigen Entwicklungsperspektive. Gleichzeitig setzen wir uns bewusst mit den Erfahrungen und Herausforderungen früheres internationales Design/Build-Projekte auseinander und übertragen daraus gewonnene Erkenntnisse auf die Planung und Umsetzung unseres Projekts.
Entscheidend ist für uns deshalb nicht allein, ob wir ein Gebäude errichten können. Entscheidend ist, ob wir eine Struktur schaffen, die auch in fünf, zehn oder zwanzig Jahren noch sinnvoll genutzt wird, eigenständig weiterentwickelt werden kann und einen nachhaltigen Mehrwert für die Menschen vor Ort erzeugt.

Dass AED-IFAD Togo bereit ist, das Zentrum gemeinsam mit uns für Ausbildungszwecke zu nutzen, ist hierfür ein wichtiger konkreter Schritt. Hinzu kommt die bereits aufgebaute lokale Projektstruktur und unser Projektteam in Togo: [https://www.knowledgefordevelopmentwithoutborders.org/kfdwb-project-team-togo/]. Dadurch können Verantwortlichkeiten zunehmend vor Ort verankert, lokale Kompetenzen gestärkt und die langfristige Nutzung und Weiterentwicklung des Zentrums abgesichert werden.

Für uns bedeutet nachhaltige Entwicklung daher mehr als die dauerhafte Existenz eines Gebäudes. Nachhaltigkeit bedeutet, dass Wissen, Verantwortung und Nutzung vor Ort bleiben und sich das Projekt langfristig in bestehende lokale Strukturen einfügt. Genau diese Verbindung aus baulicher Qualität, lokaler Verantwortung, konkreter Nutzung und langfristiger Perspektive bildet die Grundlage unseres Vorhabens.

2. Aufbau eines Basisgesundheitszentrums in Datcha Atikpayé

Wir verbinden Studium mit freiwilligem Engagement in Österreich und internationalen, innovativen Projekten

Ein weiteres wichtiges Vorhaben ist der Aufbau eines Basisgesundheitszentrums in Datcha Atikpayé, das einen nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der lokalen Gesundheitsversorgung leisten soll.
Die Vorbereitungsphase ist bereits abgeschlossen. Die konzeptionellen und organisatorischen Grundlagen für die Umsetzung wurden geschaffen.
Für die Realisierung des Projekts suchen wir nun geeignete Kooperations- und Förderpartner in Österreich, in der Schweiz und EU, die das Vorhaben fachlich, finanziell oder durch Sach- und Netzwerkleistungen unterstützen möchten.

Verwendung der Fördermittel – Basisgesundheitszentrum in Datcha Atikpayé

Im Rahmen des freiwilligen Engagements der Studierenden soll in Datcha Atikpayé ein Basisgesundheitszentrum aufgebaut und damit ein nachhaltiger Beitrag zur Verbesserung der lokalen Gesundheitsversorgung geleistet werden.

Die beantragten Fördermittel werden gezielt für die Umsetzung und Ausstattung des Gesundheitszentrums sowie für die Einbindung lokaler Arbeitskräfte eingesetzt.

Die finanziellen Mittel werden insbesondere benötigt für:

Anschaffung von Baumaterialien und notwendigen Arbeitsmaterialien für die Errichtung und Fertigstellung des Basisgesundheitszentrums
Medizinische Grundausstattung und Verbrauchsmaterialien, die für die grundlegende Versorgung der Bevölkerung erforderlich sind
Ausstattung der Behandlungs- und Versorgungsräume, einschließlich notwendiger Möbel und funktionaler Einrichtung
Beschäftigung und Beauftragung lokaler Arbeitskräfte und Fachkräfte, wodurch die lokale Bevölkerung unmittelbar in die Umsetzung des Projekts eingebunden und die regionale Wertschöpfung gestärkt wird
Transport und Logistik für die Beschaffung und Lieferung von Baumaterialien, medizinischer Ausstattung und weiteren notwendigen Gütern
Schulungs- und Informationsmaterialien, insbesondere für Maßnahmen zur Gesundheitsprävention und Gesundheitsbildung
Unterstützung bei der Inbetriebnahme und nachhaltigen Nutzung des Zentrums, damit die geschaffene Infrastruktur langfristig der lokalen Bevölkerung zugutekommen kann
Ein wesentlicher Grundsatz des Projekts ist die enge Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung und lokalen Partnern. Die Studierenden bringen im Rahmen ihres freiwilligen Engagements Wissen, Zeit und fachliche Unterstützung ein. Gleichzeitig sollen möglichst viele Arbeiten und Dienstleistungen durch lokale Arbeitskräfte erbracht werden.

Die Förderung ermöglicht somit nicht nur die Errichtung und Ausstattung einer wichtigen gesundheitlichen Infrastruktur, sondern unterstützt zugleich lokale Beschäftigung, Wissenstransfer und nachhaltige Entwicklung.

Mit dem Basisgesundheitszentrum soll ein verlässlicher und möglichst niedrigschwelliger Zugang zu grundlegender Gesundheitsversorgung geschaffen werden. Die Investition wirkt damit über den Zeitraum des freiwilligen Engagements hinaus und soll langfristig zur Verbesserung der Lebensqualität und gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung von Datcha Atikpayé und der umliegenden Gemeinden beitragen.

Nachhaltigkeit, Eigenverantwortung und langfristige Wirkung

Die nachhaltige Wirkung des geplanten Basisgesundheitszentrums ist ein zentraler Bestandteil unseres Vorhabens. Unser Ziel besteht nicht darin, lediglich eine bauliche Infrastruktur zu schaffen, sondern eine langfristig funktionierende und lokal getragene Gesundheitsstruktur aufzubauen.

Viele internationale Projekte stehen langfristig vor der Herausforderung, dass nach Abschluss der Bauphase die notwendigen personellen, organisatorischen oder finanziellen Strukturen für den weiteren Betrieb fehlen. Aus diesen Erfahrungen möchten wir lernen. Deshalb wird die Frage der zukünftigen Nutzung, Verantwortung und Weiterentwicklung des Basisgesundheitszentrums von Beginn an in die Projektplanung einbezogen.
Eine wesentliche Grundlage hierfür ist bereits vorhanden: Personal für die Übernahme und den Betrieb des Basisgesundheitszentrums steht zur Verfügung. Damit besteht bereits vor Fertigstellung des Gebäudes eine konkrete personelle Perspektive für die spätere Inbetriebnahme und Nutzung. Das Zentrum wird somit nicht als unbesetzte oder ausschließlich bauliche Infrastruktur geschaffen, sondern als Einrichtung, deren zukünftiger Betrieb auf vorhandenen lokalen Ressourcen aufbauen kann.

Darüber hinaus besteht bereits eine Dorfkommission, die für den Betrieb und die weitere Entwicklung des Basisgesundheitszentrums vorgesehen ist. Diese lokale Struktur ist von besonderer Bedeutung für die langfristige Eigenverantwortung. Sie soll die Nutzung des Zentrums begleiten, lokale Interessen berücksichtigen, notwendige Abstimmungen innerhalb der Dorfgemeinschaft unterstützen und die Weiterentwicklung des Gesundheitszentrums langfristig mittragen.

Damit werden wesentliche Verantwortlichkeiten bereits auf lokaler Ebene verankert. Entscheidungen über die Nutzung und zukünftige Entwicklung des Zentrums sollen nicht dauerhaft von externen Akteuren abhängig sein. Vielmehr soll die Dorfgemeinschaft in die Lage versetzt werden, das Gesundheitszentrum eigenverantwortlich zu nutzen, zu organisieren und entsprechend den zukünftigen Bedürfnissen weiterzuentwickeln.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die langfristige Integration des Basisgesundheitszentrums in die bestehende lokale Struktur. Das Gebäude soll nicht als isoliertes Einzelprojekt betrachtet werden, sondern als Teil der lokalen Gesundheitsversorgung und als Infrastruktur, die der Bevölkerung dauerhaft zur Verfügung steht. Dadurch entsteht ein konkreter und langfristiger Nutzen für die Menschen vor Ort.

Unsere Planung berücksichtigt deshalb nicht nur die architektonische Qualität und die funktionalen Anforderungen des Gebäudes, sondern ebenso die Voraussetzungen für einen dauerhaft praktikablen Betrieb. Die räumliche Gestaltung soll den zukünftigen Nutzerinnen und Nutzern eine gute Arbeitsumgebung bieten und gleichzeitig eine angemessene, zugängliche und würdige Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung ermöglichen.

Besonders wichtig ist uns dabei der Aufbau von lokaler Eigenverantwortung. Nachhaltigkeit bedeutet für uns nicht, dass externe Projektpartner dauerhaft die Verantwortung für das Zentrum übernehmen. Nachhaltigkeit bedeutet vielmehr, dass Wissen, personelle Ressourcen, Verantwortung und Entscheidungsstrukturen zunehmend vor Ort verankert sind. Die bereits vorhandenen Mitarbeitenden und die Dorfkommission bilden hierfür eine wichtige Grundlage.
Auch die Weiterentwicklung des Zentrums soll langfristig aus den tatsächlichen Bedürfnissen der Bevölkerung heraus erfolgen. Die lokale Dorfkommission kann dabei eine wichtige Rolle übernehmen, indem sie Erfahrungen aus dem laufenden Betrieb aufnimmt, Herausforderungen identifiziert und gemeinsam mit den zuständigen lokalen Akteuren mögliche Weiterentwicklungen anstößt.

Unser Anspruch ist daher, mit dem Bau des Basisgesundheitszentrums eine Infrastruktur zu schaffen, die über die eigentliche Projektlaufzeit hinaus Wirkung entfaltet. Die Investition soll nicht nur kurzfristig die baulichen Voraussetzungen für eine bessere Gesundheitsversorgung schaffen, sondern langfristig zur Stärkung lokaler Strukturen und zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung beitragen.
Die langfristige Perspektive des Projekts basiert somit auf mehreren miteinander verbundenen Faktoren:
• vorhandenes Personal für die spätere Übernahme und den Betrieb des Basisgesundheitszentrums,
• eine bestehende Dorfkommission für Betrieb, Organisation und Weiterentwicklung,
• lokale Verantwortung und Beteiligung an der zukünftigen Nutzung,
• eine dauerhafte Integration des Zentrums in die lokale Gemeinschaft und Gesundheitsversorgung,
• sowie eine langfristig angelegte Planung, die nicht mit der Fertigstellung des Gebäudes endet.

Für uns ist dies der entscheidende Unterschied zwischen einem reinen Bauprojekt und einem nachhaltig wirkenden Entwicklungsprojekt. Wir wollen nicht nur ein Gebäude errichten, sondern die Voraussetzungen dafür schaffen, dass dieses Gebäude dauerhaft genutzt, eigenverantwortlich betrieben und entsprechend den Bedürfnissen der Menschen vor Ort weiterentwickelt werden kann.
Damit soll das Basisgesundheitszentrum auch langfristig einen konkreten Beitrag zur Gesundheitsversorgung, zur Stärkung der lokalen Gemeinschaft und zur nachhaltigen Entwicklung der Region leisten.

Gemeinsam Entwicklung gestalten

Beide Projekte verfolgen das Ziel, nachhaltige, lokal verankerte und langfristig wirksame Strukturen aufzubauen. Durch die Zusammenarbeit mit engagierten Partnern sollen vorhandene Potenziale gestärkt, konkrete Bedürfnisse vor Ort adressiert und nachhaltige Entwicklungsperspektiven geschaffen werden.

Knowledge for Development without Borders steht dabei für Wissenstransfer, Eigeninitiative und internationale Zusammenarbeit – mit dem Anspruch, gemeinsam mit lokalen Partnern Lösungen zu entwickeln, die über kurzfristige Unterstützung hinaus Wirkung entfalten.

Mach den ersten Schritt

Informiere dich, entdecke deine Möglichkeiten und bringe deine Kenntnisse und Ideen ein. Engagement beginnt nicht mit dem perfekten Plan, sondern mit der Bereitschaft, etwas beizutragen.

Mehr über Internationale Projekte von Knowledge for Development Without Borders ↓

Das Projektteam von Knowledge for Development Without Borders in Togo

Knowledge for Development Without Borders verfügt über eine offiziell anerkannte Niederlassung in Togo.
– Darüber hinaus wurde ein lokales Projektteam aufgebaut, das die organisatorische und logistische Koordination übernimmt und die Umsetzung der Projekte vor Ort unterstützt.
– Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Team in Togo können Aktivitäten effizient geplant, koordiniert und nachhaltig umgesetzt werden.
– Gleichzeitig dient das Projektteam als wichtige Anlaufstelle für Partnerorganisationen, Behörden und die lokale Bevölkerung.
https://www.knowledgefordevelopmentwithoutborders.org/kfdwb-project-team-togo

📩 Kontakt für engagierten Menschen, Studierende, Fachkräfte, Unternehmen sowie Kooperations- und Förderpartner

enquiries@knowledgefordevelopmentwithoutborders.org
Knowledge for Development Without Borders
Fachwissen teilen. Grenzen überwinden. Gemeinsam Zukunft gestalten.
Impressum ↓

Nähere Informationen zur freiwilligen/ehrenamtlichen Mitarbeit:

Auf oesterreich.gv.at